Porridge mit Rhabarberkompott

 

Endlich ist wieder Rhabarberzeit! Früher mochte ich Rhabarber nicht allzu sehr, jetzt hat sich das Blatt irgendwie gewendet. Als ich also am Mittwoch-Vormittag (Ferien sei Dank!) auf dem Harder Wochenmarkt frischen Rhabarber erspähte, steuerte ich gleich zielstrebig darauf zu. Auf dem Weg nach Hause kam mir dann die Idee: Porridge mit Rhabarberkompott. Da meine Mama ein riesiger Rhabarberfan ist, haben wir eigentlich immer ein Glas mit Rhabarberkompott im Vorratsschrank. Wenn man aber, so wie ich, gerne die Zutatenliste durchliest, entdeckt man schnell, dass in besagten Gläschen ordentlich viel Zucker enthalten ist. Warum also nicht selbst eine Variante ausprobieren, die keinen weißen Zucker beinhaltet? Schnell den Zucker durch Ahornsirup ersetzt und Voilà. Jetzt muss es nur noch durch den strengen Mama-Taste-Test...

In Kombination mit dem Porridge, habt ihr ein super leckeres Frühstück, alles selbst gemacht und ohne die Zusatzstoffe, die einem sonst gerne untergejubelt werden. Happy Easter! 

Kompott (ergibt 1 ½ Marmeladegläschen):

450 g Rhabarber in kleinen Stückchen (nicht abziehen)

70 g Ahornsirup

1 TL Vanille

 

Porridge:

30 g grobe Haferflocken

70 ml Wasser

50 ml Mandelmilch (o. Ä.)

½ TL Zimt

1 TL Mandelmus

¼ Banane (zerquetscht)

 

 

Die Rhabarberstückchen mit dem Ahornsirup und Vanille in einer Schüssel vermischen. Zugedeckt ca. 40 Minuten stehen lassen und hin und wieder etwas umrühren, dass der Ahornsirup an jedes Stückchen gelangt.

Alles in einen Topf geben und für 5 Minuten köcheln lassen. Durch das Stehenlassen hat sich bereits genügend Flüssigkeit angesammelt und man braucht kein zusätzliches Wasser zum Kochen. In Gläschen füllen und abkühlen lassen.

Das Kompott habe ich am Vortag gemacht und lagere es nun in Weckgläschen im Kühlschrank.

 

Für das Porridge die Haferflocken, das Wasser und den Zimt für 15-20 Minuten köcheln lassen (wenn man feine Haferflocken verwendet, ist wahrscheinlich etwas weniger Flüssigkeit notwendig). Anschließend die Mandelmilch dazugeben und alles nochmals für etwa 5 Minuten köcheln. Meistens esse ich mein Porridge komplett ungesüßt, wenn ich aber doch etwas Süße möchte (wie in diesem Fall), gebe ich nach dem Kochen die zerquetschte Banane in das noch heiße Porridge dazu – die Süße die sich dann entwickelt reicht vollkommen aus und es benötigt keinen Zucker. Ebenfalls das Mandelmus, für gute Fette und eine cremigere Konsistenz, zugeben und gut vermischen. Alles in eine Schüssel geben und mit dem Rhabarberkompott toppen. Natürlich kann man auch noch Früchte, Chiasamen, Blütenpollen, Nüsse oder Ähnliches als Topping verwenden. Enjoy! 

                                                                                                                                                                Julia

kontakt@healthspiration.at

Druckversion Druckversion | Sitemap
by anna, julia und johanna